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Der RingDer allgemeine Cacher aus der immer seltener werdenden Gattung der “Altcacher” verzweifelt ja oft beim Anblick der Home-Querie. In der Fülle von Massen-Tradis, Google-Mysteries und sonstigen wenig spannenden Caches tut man sich schwer, das Besondere zu finden. Also haben wir auf die beliebtesten Caches nach GC-Vote zurück gegriffen und uns auf die Suche in die Umgebung von Mannheim begeben.
Zuerst wollten wir uns auf die Suche nach dem Schatz der Nibelungen (GC1VZY8) machen. Dass wir bei einem Cache, der auf der Beliebtheitsskala ganz oben steht, nicht allein sein würden war klar. Schon auf dem Parkplatz trafen wir das erste Team, im Laufe das Tages sollten es dann insgesamt 4 sein. Obwohl dieser Cache recht kurz war, war die Stationen doch mit sehr viel Aufwand liebevoll gestaltet. Schon den Vorfinal fanden wir bemerkenswert, der Final jedoch ließ uns in staundendem Stillschweigen verharren. Der KampfDas Kind in uns durfte in die Rolle des edlen Ritters schlüpfen und so stellten wir uns mutig dem Drachen bis zum heldenhaften Ende. Als Siegestrophäe konnten wir noch die Koordinaten für den Schatz des Drachens (GC1NYNJ) erkämpfen, der uns mit seinen schön gestalteten Rätseln und abwechslungsreichen Aufgaben einen schönen Nachmittag bescherte.
Ein handwerklich toll gemachter Cache, den mal wirklich erlebt haben sollte.

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EinstempelnFrankfurt - Mit leichter Verspätung traten wir unsere mögliche neue Arbeitsstelle an. Als Haustechniker hatten wir uns bei den Mettenheimer Maschinenwerken (GC27MGQ) beworben und waren zum Probearbeiten eingeladen worden. Gleich zu Beginn gaben wir kein gutes Bild ab. Statt wie normale Menschen das Tor zu nutzen, kletterten wir über den Zaun und stolperten durch dichtes Unterholz zu einem Seiteneingang. Im Gebäude irrten wir zunächst ziellos umher, irgendwie hat niemand mit uns gerechnet und keiner war da um uns zu begrüssen. Glücklicherweise wurden wir irgendwann angesprochen und der Arbeitstag konnte beginnen. Der schwache Start ließ glücklicherweise viel Raum für eine Leistungssteigerung im weiteren Verlauf des Tages zu. Nachdem wir eingestempelt hatten, eingekleidet waren und einen ersten Rundgang über das Betriebsgelände absolviert hatten ging es zum ersten und leider auch letzten Auftrag. Ist man der “Neue”, dann muss man sich natürlich erst einmal die Sporen verdienen und die sonst unangenehmen Hilfsarbeiten erledigen.Hol mal die Konstruktionszeichnung “Hol mal Werkzeug”, “Hol mal Material”, “Mach mal die Post”, “Such mal die Konstruktionszeichnung” und “Mach mal das da wieder ganz”. So verstrichen die Stunden, während wir immer sehnlicher auf den Auftrag “Hol mal Bier” warteten, der aber kam leider nie. Irgendwann kurz vor Schichtwechsel dann kam der erlösende Auftrag “Bring das mal nach vorne zum Kunden und dann kannst du gehen!”. Wir taten wie befohlen und begaben uns anschließend in die Umkleide. Dort fassten wir den Entschluss, unseren vielleicht fragwürdigen ersten Eindruck zu verbessern indem wir einfach noch eine weitere Schicht mitarbeiten würden. Jetzt aber mal richtig! Im ganzen Betrieb reparierten wir Klimaanlagen, besserten Dächer aus, reinigten Schornsteine und machten Maschinen wieder gängig. Irgendwann mussten wir eine Zwangspause einlegen, weil sich vor dem Werksgelände eine Demonstation ausgeschlossener Arbeiter versammelt hatten, die uns lautstark zur Arbeitsniederlegung aufforderten. Wir zogen uns für eine Weile in die Umkleide zurück, aßen unser Pausenbrot, tranken etwas Tee und lasen eine Weile in einer Bildzeitung von vor 15 Jahren. Der neue ArbeitsplatzAls sich die Demonstration schliesslich aufgelöst hatte, ging es an die letzte Reparatur. Hier hatte sich etwas schwer in den Rollen verklemmt. Mit schwerem Werkzeug und vereinten Kräften konnten wir den Fremdkörper entfernen und konnten so noch einmal zeigen was wir draufhatten. Völlig erledigt aber zufrieden traten wir nach zwei anstrengenden Schichten den wohl verdienten Freierabend an.
Insgesamt waren das zwei tolle Caches mit guten Verstecken, schönen Rätseln und ausgewogenen körperlichen Herausforderungen. Das eine oder andere Versteck erinnerte uns an Handschriften bekannter Berliner Cacher. Schön, dass dieses Handwerk nun auch nach Hessen kommt. Wir freuen uns schon auf die nächsten Caches dieser Truppe!

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Berlin - Nach drei Anläufen endlich konnten wir unsere Aufnahmeprüfung als Geheimagenten erfolgreich abschliessen. Der Cache “FSB Site IV” (GC16FB6) hat uns viele Nerven gekostet und alle Höhen und Tiefen einer typischen Cachesuche durchleben lassen. Aufmerksam wurden wir auf diesen Cache über das Profil des Owners “icheben”. Vor Jahren hatten von wir schon den tollen Cache “Erich’s Air Escape” (siehe Beitrag) von ihm gemacht und so lag es nahe in seinem Profil nach schönen neuen Herausforderungen zu suchen.

Annäherung an das ObjektSchon bei unserer ersten Annäherung an das Objekt liefen wir an Stage 1 einer Polizeistreife in die Hände. die die Undurchlässigkeit des Zaunes kontrollierten und uns mit bohrenden Fragen traktierte. Als sie endlich von uns abliessen waren wir uns mehr als unsicher, ob wir das Gelände betreten sollten. Ein Anruf beim Owner, mit seinen Hinweisen auf einen polnischen Wachdienst, war da nicht gerade förderlich für die Motivation. Gerade als wir uns ein Alternativprogramm ausgedacht hatten und zum Auto zurückkehren wollten, stolzierte eine Familie mit Kindern unberührt innen am Zaun entlang. Kurz zuvor war dieselbe Familie vor dem Zaun an uns vorbeigeschlendert. “Was die können, dass können wir doch auch” dachten wir und suchten den Einstieg.

Einmal auf dem Gelände bemühten wir uns uns möglichst unauffällig und geräuschlos zu bewegen. Dies war allerdings aufgrund der vielen Glasscherben und Blechteile auf dem Boden kaum möglich. Am ersten Sicherheitscheck war der Hinweis bald gefunden und so ging es zügig zur nächsten Station. In luftiger Höhe wollte sich der nächste Hinweis nicht zeigen. Erst als wir in unserer höchsten Not wieder das Telefon gezückt hatten und einen Jocker ziehen wollten, materialisierte sich der Papierstreifen in letzter Minute.

Die falsche AktenvernichtungDer nachfolgende Hinweis war aus unserer Sicht mehrdeutig. Nur der Zufall hatte dafür gesorgt, dass wir zuvor ein Zeichen gesehen und gemerkt hatten, welches uns jetzt auf die richtige Spur setzte. Wortgetreu untersuchten wir das Objekt und konnten den Hinweis finden. Zum ersten Mal mussten wir Teile unserer mitgeschleppten Spezialausrüstung einsetzen.

Die neuen Angaben führten uns nun wirklich in die Irre. Zwar genossen wir die Suche und das Amiente, fündig aber wurden wir an der von uns vermuteten Stelle nicht. Erst ein Anruf bei einem der Vorfinder machte deutlich, dass auch wir “falsch” gezählt hatten. Der Zugang zur richtigen Etage war uns zunächst verwehrt, mit Multiwerkzeug und beherztem Körpereinsatz konnten wir aber schließlich verklemmte Teile gefügig machen. Sofort strömten ungebetene Gäste nach, denn inzwischen hatte sich das Areal mit allerlei Volk angefüllt. Trotz allen Einsatzes blieb uns auch hier der Hinweis verborgen. Wieder brauchten wir einen telefonischen Impuls. Danach wussten wir zwar wo wir suchen sollten, aus Sicherheitsgründen aber war ein Suchen unmöglich. Kinder und Hunde tollten inzwischen um uns herum, Jugendlich hatten sich für eine musikalische Session dauerhaft niedergelassen. Der erste frustrierte Abbruch nach über 6 Stunden….

Blick über BerlinWochen später waren wir wieder in Berlin und so mußten wir uns der Altlast erneut stellen. Diemal ging es früh morgens mit weniger zögern auf das Gelände und zielstrebig zum vermuteten Versteck des Hinweises. Mit wenigen Handgriffen war der Hinweis offengelegt und wir konnten uns der nächsten Station zuwenden. Die Suche nach dem richtigen Raum wurde zum Albtraum. Das Zielgebäude haben wir mehrmals vom Keller bis zum Dach erfolglos abgesucht und nichts gefunden. Schliesslich rannte uns erneut die Zeit davon, denn am gleichen Tag mußten wir noch die 450km nach Hessen zurückkehren. Der zweite frustrierte Abbruch nach weiteren 4 Stunden….

Erst im dritten Anlauf schließlich konnte der berüchtigte Raum in den endlosen Weiten des Gebäudes gefunden werden. Über das Internet (CCC) hatten wir uns zuvor ein genaues Bild gemacht, was die Suche erleichterte. Rückblickend müssen wir eingestehen, dass wir hier einfach nur blind gewesen waren. Kaum zu glauben, den Raum hatten wir zuvor mehrfach ohne Ergebnis gesichtet. Egal, mit dem Hinweis ging es weiter.

Auf der SucheDie neue nächste Station ist ganz nett gemacht und gab der Schlepperei der Spezialausrüstung wieder einen Sinn. Endlich hatten wir die Koordinaten des Finals. Hype! Am Nullpunkt dieser Koordinaten allerdings trat schnell wieder Ernüchterung ein. Egal auf welcher Etage, es war nichts zu finden. Zwischen Ehrgeiz und Aufgabe zogen wir ein letztes Mal den Telefonjoker und bekamen einen Hinweis auf ein Objekt, welches deutlich von unseren Koordinaten abwich. Von alleine hätten wir diese Stelle wohl nie gefunden. Selbst an der nun vermuteten Stelle des Finals konnten wir keine der sonst verwendeten eindeutigen Markierungen finden. Bis zum letzten Augenblick waren wir uns unsicher, ob wir auf der richtigen Spur waren. Lediglich das Versteck selbst ist so aussergewöhnlich, dass es einem solchen Finals würdig ist.

Nach endlosen Minuten der verzweifelten Suche endlich die Belohnung: Der Final. Erleichterung, Frust, Freude und Verärgerung machten sich beim Loggen breit. Die Stationen sind gut gemacht, die Lokation ist klasse. Nur die Hinweise sind vielfach mißverständlich und aus unserer Sicht sogar teilweise falsch. Dadurch überscheitet man häufig die Frustrationsgrenze beim Suchen und verliert fast die Lust den Cache zu beenden. Im Rudel ist das sicherlich ein Stück entspannter und einfacher. Für Einzelkämpfer und Cacher mit limitierter Zeit ist das kaum (nicht) zu machen. Dennoch möchten wir dem Owner danken für die vielen Stunden und Erlebnisse auf dem spannenden Gelände! Wir haben wieder viel über uns selbst gelernt….;-))

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GC77Berlin - Auf unserer Tour durch Canada vor einigen Jahren haben wir zufällig einen wunderschönen Wandercache gemacht der dreistellig war. Lange war dies unser ältester Cache. Irgendwann stolperten wir über den Cache “First Germany” (GC77) und siehe da, der war noch älter. An diesem Wochenende waren wir wieder in Berlin und tourten durch die Umgebung als wir dem Cache verdächtig nahe kamen. Diese Gelegenheit konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und besuchten die Kultstätte. Die Stelle und das Versteck sind recht unspektakulär, nur die grossen Mücken sorgten für einige Aufregung. Der Behälter quillt vor lauter Logbüchern aus allen Nähten. Es war ganz nett durch die jahrealten Einträge zu stöbern. Ein bisschen Nostalgie kam auf. Alle Achtung für den Owner, der den Cache über 10 Jahre gewartet hat! Als nächstes müssen wir wohl nach Belgien, um den noch älteren Cache GC40 zu finden. Einen schönen Überblick über die 100 ältesten Caches findet ihr hier.

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