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So’n Käse…von glücklichen Kühen

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Kassel – Nach dem vielen Sand sind wir durstig geworden und suchten einen Cache der diesen löschen könnte. Schnell wurden wir fündig. Der Cache “So’n Käse…” (GC33BVJ) verläuft in einer alten Molkerei und war ganz nach unserem Geschmack.
In unserem ersten Anlauf hatten wir unglücklicherweise einen Wochentag ausgewählt. Rund um das Gebäude war permanent Betrieb und zu allem Überfluss reparierten Handwerker den Gehweg direkt vor dem Eingangstor. So viele Muggel ließen uns kurz zögerten, dann aber gaben wir uns einen Ruck und sprangen in den Hof. Schnell waren wir im inneren des riesigen Gebäudes verschwunden und konnten die Suche nach den diversen Stationen beginnen. Leider ist das gesamte Werk besenrein ausgeräumt, dennoch kann man an jeder Ecke den charakteristischen Geruch von Käse wahrnehmen. Lange wußten wir nicht was wir suchen und so erkannten wir einge der Informationen an gefundenen Stationen erst beim zweiten Besuch. Nachdem die erste Etappe des Caches erfolgreich absolviert war, kam die sportliche Einlage. Die begehrte Dose war schnell gesichtet, wie aber da hinkommen? Das Setzen des Seils hat uns die letzte Kraft und den letzten Nerv gekostet. Als nach endlosen Versuchen endlich die Pilotschnur an der richtigen Stelle lag, riß diese beim Hochziehen des Kletterseils. Das war das Aus für uns im ersten Durchgang.
So eine Niederlage wollten wir nicht auf uns sitzen lassen und so verabredeten wir uns mit lokalen Sympathisanten für einen zweiten Anlauf. Diesmal hatten wir den BigShot mitgenommen und so dauerte es keine drei Minuten als die Pilotschnur wieder richtig lag. Wieder war der Widerstand des Kletterseils auf dem Träger überraschend groß, mit Ausdauer und Vorsicht konnte das Kletterseil schließlich eingebaut werden. Dann ging es an den kräftezehrenden Aufstieg.
Mit den gewonnen Informationen konnte die dritte Etappe angegangen werden. In den Katakomben der Anlage ging es vor, zurück und mindestens ein Mal im Kreis, bis wir schließlich das Rätsel für den Final in den Händen hielten. Jetzt galt es alle gewonnen Informationen intelligent zu verarbeiten. Während wir uns noch die wildesten Gedanken über die sinnvolle Verarbeitung machten, hatte unsere Begleitung die Daten einfach (aber sinnlos) eingesetzt. Und siehe da, das Rätsel ließ sich lösen. Auf zum Final….
Die finale Hürde das Gelände zu verlassen ließ nochmal den einen oder anderen Kopf rot anlaufen (vor Anstrengung). Voller Stolz und neuer Eindrücke ging es dann zurück zum Auto. Als nächstes stand das Gleisdreieck an. Das ist aber eine andere Geschichte.