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Geschafft! Jede Kombination von D/T absolviert

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Pforzheim – Irgendwann vor einigen Wochen riefen wir eine Mitcacherin an und erbaten Cachehilfe. Fast beiläufig wurden wir damals gefragt, ob wir denn auch am Project 81 (GC1KJX4) arbeiten würden. Verdutzt verneinten wir dies und fragten uns insgeheim, was “Project 81″ denn überhaupt bedeuten sollte. Wieder daheim ließ uns die Frage keine Ruhe und so wurde recherchiert. Bald stießen wir auf diesen Cache und schnell war die Challenge verstanden. Was aber fehlt uns noch zur Logerlaubnis? Zum ersten Mal luden wir unsere “MyFinds” runter und fingen an in Excel eine Pivottabelle zu stricken. Erfreulicherweise hatten wir schon viele der erforderlichen Kombinationen absolviert, 12 aber fehlten noch. Von da an fing der Spaß erst richtig an. An den nächsten Wochenenden galt es diese fehlenden Kombinationen zu identifizieren und zu heben.
Natürlich fehlten uns zu einem vollständigen Grid noch die “seltenen” Kombinationen, oder aber der eine oder andere schwierige Cache. Also Pocket Query gezogen und los ging’s. Bei den ersten Caches ging noch alles glatt und das Ziel näherte sich in recht großen Schritten. Wir hingen uns in die Bäume (GC1DRZ1), verfolgten die Nibelungen (GC1HXK7), lösten schwierige Rätsel (GCMM83) und suchten in alten Ruinen (GC1HVBD). Kurz vor dem großem Erfolg wollten wir in einem Rundumschlag alle noch fehlenden Kombinationen erledigen. Also los zu geoDIABOLUS Drill – 4 (GC130C3).
Mit dem Bigshot machten wir uns auf den Weg ins Siegerland. Alles lief wie geschmiert. Sogar das Vorseil ließ sich mit 2 Versuchen anstandslos legen, ein paar Minuten Aufstieg auf dem Seil und der Log war unser. Leider wurden wir – berauscht durch den schnellen Erfolg – etwas unvorsichtig. Das Seil ein bisschen zu schnell zurückgezogen und schon war alles so verheddert, dass nix mehr ging. Also wieder rauf, mit Bandschlingen oben befestigt, aus dem Seil gestiegen und den Knoten geöffnet. Schweißgebadet wieder ins Seil und runter. Aber was tut man nicht alles für DAS GRID.
Am Abend der Schock: Unser 5/5er, Alcatraz (GCYZ39) hatte sich verabschiedet. Durch eine Rückstufung auf 3,5/5 war unsere Hoffnung auf ein vollständiges Grid mit einem Schlag vernichtet. MIST!
Also am nächsten Wochenende – neues Spiel, neues Glück. Diesmal nach Rauschenberg, zu GC1A76W. Zugegeben – warum der Cache 5/5 hatte, war uns nicht wirklich klar. Aber er war der nächste auf unserer Liste, also wurde nicht lange rumgemacht und der Cache angefahren. Ein bisschen haben wir es uns auch verdient – am Ende sahen wir aus, wie Dreckschweine. Aber immerhin – endlich das VOLLSTÄNDIGE GRID!!
Nach Hause, MyFinds gezogen, an den Owner geschickt und um Logerlaubnis ersucht. Dann gleich am nächsten Tag los. Was sind schon 200 km für einen Cache, an dem man die letzten 5 Jahre gearbeitet hat (auch wenn man es damals noch nicht wusste)?
Vor Ort lief alles super. Die Vorleine lag innerhalb weniger Minuten, keine 5 Minuten später hielten wir das begehrte Objekt in Händen.
Was sollen wir mehr sagen? Manche mögen uns für verrückt halten, wir fanden es einfach nur klasse. Schließlich haben wir mal wieder festgestellt: so richtig Spaß machen eben die Caches, die ein bisschen anders sind – eben das Besondere!!