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Eine Gegend die es in sich haben könnte…

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Eifel – Durch Zufall sind wir über die nachfolgenden Caches gestolpert. Auf der Suche nach einer attraktiven Beschäftigung für das Wochenende sind wir auf den Cache “Unter(holz)” (GC162BW) gestossen. Die Vorlogger schienen ganz angetan und so machten wir uns auf den Weg. Der Cache war ganz nett, erwies sich allerdings in mehrerer Hinsicht als überbewertet. Nachdem wir überraschend schnell auch den Bonus in den Händen hatten, stellte sich die Frage, was nun? Ganz in der Nähe war ein Knubbel Tradis ausgemacht und so beschlossen wir dort unsere Tour fortzusetzen. Sogleich stießen wir auf die eindrucksvolle Kulisse der Ordensburg Vogelsang, eine der drei Kaderschmieden des Dritten Reiches. Ein riesiges Gelände mit fast unzerstörter Architektur der NS-Zeit. Der unter Denkmalschutz stehende Teil der Bauwerke umfasst eine Bruttogeschossfläche von mehr als 50 ha und gilt nach den Parteitagsbauten in Nürnberg mit fast 100 ha bebauter Fläche als die größte bauliche Hinterlassenschaft des Nationalsozialismus in Deutschland.
Umittelbar an die Ordensburg Vogelsang grenzt der Truppenübungsplatz “Camp Vogelsang” an. Neben den verfallenen Resten des geräumten Ortes Wollseifen (Wüstung) befindet sich auch ein nachträglich errichteter Strassenzug auf dem Gelände. Hier wurde vom belgischen Militär bis 2006 der Häuserkampf geprobt. Bei der Suche nach den verteilten Caches (bspw. Camp Vogelsang – Trafohaus (GC1QGQC)) sollte man allerdings Vorsicht walten lassen, da ausdrücklich darauf hingewiesen wird, daß der Kampfmittelräumdienst nicht glaubt alles gefunden zu haben! Das Verlassen der markierten Wege ist daher verboten. Leider sind die Caches allesamt nicht besonders anspruchsvoll oder aufwendig versteckt, der Ort gäbe mehr her.
Wieder ein Ort, den wir ohne unser Hobby sicherlich nie zu sehen bekommen hätten!