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Auf Lost-Place Tour im Norden Berlins

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Berlin – Wer Lost-Places mag kommt um eine Tour rund um Berlin nicht herum. Als heimlicher LPC-König kann man wohl ohne Übertreibung hornesia mit seinen anspruchsvollen Caches bezeichnen. Zum ersten Mal machten wir uns als neugierige Touristen Nachmittags völlig unbedarft auf den Weg zur Stadt im Wald (GC17K3A). Von aussen überhaupt nicht erkennbar, staunten wir nicht schlecht als wir nach einem längeren Anmarsch die Ausmasse dieser Überbleibsel aus dem kalten Krieg entdeckten und so begann unsere Suche in dem Gewirr einer Vielzahl von Gebäuden.
Darunter Wachhäuser, Garagen, Kinos, ein Theater, Schulungsgebäude, ein Heizkraftwerk, die Reinigung und viele viele Wohnhäuser. Station 1 konnten wir zügig passieren, doch schon an Station 2 stellten wir fest, daß hornesia eine eigene Handschrift hat und die Suche länger dauern würde. Grundregel: Suche nie am Offensichtlichen! Und so mußten wir an Station 5 wegen Zeit- und Ideenmangels abbrechen. Doch das Virus hatte uns infiziert und so machten wir uns zwei Wochen später nochmals auf den Weg. Diesmal mit einem Hint für Stage 5 und einem Telefonjoker bewaffnet gingen wir wieder ans Werk. Wir drehten jeden Stein um, leuchteten in jede dunkele Ecke, schraubten jedes bewegliche Teil ab und arbeiteten uns so von Stage zu Stage dem Final entgegen.
Der Final selbst war dann nochmal eine echte Herausforderung für klaustophobe Personen, nach etlichen Stunden und zwei weiteren Telefonjokern konnten wir rundum dreckig die Dose unser nennen. War ist spannender als ein gefundener Cache? Der Nächste, auf zur Alten Kommandantur (GC18DEY). Da uns hornesias Handschrift nun nicht mehr so ganz unbekannt war, ging es zunächst zügig voran. Ab Stage 2 hatten wir zudem Verstärkung von zusätzlichen Teams. So gruben wir uns durch fettige Küchenutensilien und ranzige Spülbecken. Allein an Station 4 verließ uns das Cacherglück erneut, was 12 Cacheraugen trotz intensivster Suche in 45 Min. nicht ans Licht brachte schaffte wieder ein Telefonjoker innerhalb von Sekunden. Nachdem es uns wie Schuppen von den Augen gefallen war, brachte uns eine halsbrecherische Aktion schließlich zum Final, der uns dann noch mit Bonuskoordinaten (GC18PMR) belohnte. Durch die Hitze des Tages bot die Location des Bonus, ein weitläufiger Bunker, eine angenehm kühle Abwechselung. Hier galt es jeden Raum, jede Nische und jede Luftschleuse zu durchsuchen. Schließlich ließ sich die Dose ohne weitere Hindernisse innerhalb weniger Minuten bergen.
Als wir mit rauchenden Socken zurück am Auto waren, stand unser Entschluss fest: Morgen geht es weiter mit hornesia!