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Ab in den Süden auf den Spuren von hornesia

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Berlin – Angetan von den ausgesuchten Locations die hornesia rund um Berlin mit Caches ausgestattet hat, wollten wir unsere Tour mit Fenster mit Aussicht (GC1A759) fortsetzen. Leider haben wir die Logs nicht genau genug gelesen, schon beim Zutritt zu Gelände kamen uns die Verbotsschilder und die fast lückenlose Umzäunung merkwürdig vor. Unbeirrt drangen wir jedoch bis zur Station 2 vor. Nach längerer erfolgloster Suche hörten wir plötzlich Motorengeräusche. Mist der Wachdienst! Also auf und davon….Wie westliche Spione kamen wir uns vor, als wir uns hinter Bäumen versteckten und in den Dreck warfen damit uns die Patroullie nicht entdeckte. Da eine solche Aufregung für die Herzen von zwei Senioren nicht gesundheitsfördernd erschien machten wir uns auf dem schnellsten Weg vom Gelände. Zum Trost ging es weiter mit Genosse Wladimir Iljitsch Uljanow (GC1NN8H). Trotz aller gesammelten hornesia Erfahrungen, war auch hier die Suche von Stolpersteinen durchzogen. Beharrlich verfolgten wir jedoch jede noch so kleine Spur und konnten so schließlich die zwei Teams vor uns einholen. Gemeinsam erkundeten wir das weitläufige Gelände der ehemals motorisierten sowjetischen Einheit weiter. Auch hier gab es Kinos, Werkstätten, Garagen, Tankstellen, Sporthallen, Wachtürme und Rohbauten zu sehen. Immer wieder finden sich Kunstwerke der ehemaligen Genossen an den Wänden die langsam abblättern und verblassen. Nach einer schweißtreibenden Suche bei über 30 Grad konnten wir uns schließlich erfolgreich und zufrieden ins Logbuch eintragen.
Da noch Restlicht übrig war und wir uns noch einen Vorsprung für den morgigen Tag verschaffen wollten, begannen wir noch am frühen Abend den letzten Cache unserer Wochenendtour Das letzte Paar (GC1N5J9). An Station 4 verließ und die Kraft und Konzentration und so machten wir uns zuück auf den Weg ins Hotel. Die Vorfreude auf ein leckeres Abendessen wurde rasch getrübt, als wir feststellten, daß sich eine Geburtstagsgestellschaft mit DJ und lauter Schlagermusik keine 2 Meter von unserem Zimmer vergnügte. So zogen wir Hals über Kopf wieder aus und machten uns auf die Suche eines adäquaten Ersatzes. Schließlich brauchten wir für den nächsten Tag noch einiges an Kraft und Ausdauer.
Am nächsten Morgen stiegen wir wieder an Station 5 wieder ein arbeiteten uns durch Konferenzzimmer, Heizungskeller, Schaltschränke, Gefängsniszellen, Grossküchen, Waschräumen und Lagerräume dem Final entgegen. Nicht immer lief alles glatt, aber mit einem Telefonjoker und einem überaus gedultigen Owner ließen sich alle Schwierigkeiten meistern. Als besonderes Highlight entpuppte sich der Bonus an exponierter Stelle. Am frühen Nachmittag konnten wir schließlich auch dieses Gelände erfolgreich verlassen und die Heimreise antreten. Eins ist sicher: Wir kommen wieder!