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Mitten in Frankfurt: Teamcaching mit Zeitdruck

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Frankfurt – In großer Besetzung haben wir uns am Wochenende diesem Cache gewidmet. Als wild zusammengewürfelte Gruppe der verschiedensten Teams aus Frankfurt und Umgebung trafen wir uns voller Optimismus und Ehrgeiz bereits am Freitag Abend. Die ypscats erklärten sich spontan bereit ihre Wohnung in unmittelbarer Nähe des Ausgangspunkts zum Hauptquartier umrüsten zu lassen. Wir hatten uns kaum abgestimmt und die Rollen richtig verteilt, da mußten die beiden Teams Rauscher und Süsser schon hinaus in die Dunkelheit. Bereits an der ersten Station kamen wir ausser Tritt und hätten ohne die freundliche Intervention durch den Owner den Anschluss verpasst. Die Hilfe aber hielt nicht lange an. Bereits an der Station 3 verloren wir erneut den Takt und konnten den engen Zeitplan dann nicht mehr einhalten. Etwas ernüchtert sammelten wir uns alle nach knapp 2 Stunden wieder im Hauptquartier und leckten die Wunden. Bei einem Bier wurde die erfolglose Strategie kritisch gewürdigt und das Erlebte ausgetauscht. Schnell war der Entschluss gefasst, gleich am nächsten Abend einen neuen Versuch zu wagen.
Der Samstag lief erwartungsgemäß flüssiger. Entsprechend der individuellen Stärken hatten wir die Cacher neu auf die diversen Teams aufgeteilt, das Hauptquartier hatten wir zum Nasa Kontrollzentrum umgebaut. So gut organisiert gelang es der Gruppe fast alle Stationen zu bewältigen. Erst kurz vor dem Ende wurde die lange Suche nach einer Dose zur Gefahr. Wieder mußte der Owner, der uns von Anfang an beschattet hatte, eingreifen. Endstation! Nun ging es zu Fuß weiter, das Team aus dem Hauptquartier stieß mit dem Auto dazu. Noch 3 Stunden kämpften wir uns über Stock und Stein bis wir endlich den Final in den Händen hielten. Wieder tauchte der Owner wie aus dem Nichts auf und beglückwünschte uns zu unserem Fund mit einem hochprozentigem Schluck. Bei der Kälte und Erschöpfung tat das gut. Morgens um 5 Uhr waren wir glücklich aber todmüde wieder zu Hause.
Im Nachhinein gilt dem Owner ein riesiges Lob für die bis ins Detail ausgearbeitete Fahrplansynchronisation. Während ein Team mit den öffentlichen Verkehrsmittel fuhr ohne zu wissen wo es aussteigen sollte, musste das andere Team einen Hinweis finden und ein Rätsel lösen um den Ausstiegspunkt des ersten Teams zu bestimmen. Kaum war das gelungen, stieg das bisher suchende Team in ein öffentliches Verkehrsmittel ein und die anderen mussten suchen. Die Zeitfenster für das Suchen und Lösen betrug in der Regel nur Minuten. Da mussten alle die Nerven behalten, auch wenn es manchmal sehr knapp wurde. Ich will nicht wissen, was die anderen Fahrgäste von dem hektischen Treiben unserer Aussenteams dachten. Für jeden Cacher der einen echten Adrenalinschub sucht ist dieser Cache genau das Richtige.