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Traumahaus mit Spaßgarantie

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Stuttgart – Nach längerer Zeit mal endlich wieder ein Lost-Place-Cache-Wochenende. Wir starteten die Tour am Trauma-Haus (GC1JTHW) in Stuttgart. In sehr belebter Umgebung übten wir unseren unschuldigsten Gesichtsausdruck während wir uns zielsicher zum angegebenen Einstiegspunkt begaben. Mit dem entsprechenden Werkzeug verschafften wir uns rasch Zutritt und waren damit vor neugierigen Muggel-Augen sicher.
Der Cache überraschte uns mit teilweise recht gefinkelten Verstecken und etlichen Überbleibseln aus der aktiven Zeit des Gebäudes. Insbesondere über mangelnden Datenschutz bei herumliegenden Personalbögen mit Originalfotografien wunderten wir uns doch sehr. Wie so häufig bei LP-Caches waren die Stages nur ungefähr beschrieben und so ergab sich die Möglichkeit zum Herumstöbern schon automatisch bei der Suche nach den Hinweisen. Zwischendurch war auch körperliche Ertüchtigung gefragt, so dass es an Abwechslung nicht mangelte.
Zunächst ging auch alles glatt und wir arbeiteten uns rasch vom Keller bis unters Dach vor. An der Stage im Partyraum verließ uns jedoch zunächst das Finderglück. Naja, dafür hat man ja einen TJ dabei. Schade nur, wenn der sich nicht meldet. Also mussten wir uns auf uns selbst verlassen und siehe da, schließlich wurden wir doch noch fündig und konnten der Spur des Mörders weiter folgen.
In den weiteren Gebäudeteilen ging’s dann auch noch ein paar mal im wahrsten Sinne des Wortes auf und ab. Wir amüsierten uns immer wieder darüber, dass wohl auch alle Vorcacher das gleiche Suchmuster aufwiesen wie wir. Alle Wasserhähne waren vor uns schon zig Male abgeschraubt und wieder aufgesetzt worden. Alle Fassungen einmal herausgenommen, alle Klappen und Türchen untersucht. Schließlich folgten wir den Anweisungen einer gespenstischen Stimme und konnten nach insgesamt 3 h den Final aus seinem Versteck befreien.
Echt empfehlenswerter Cache, für den man ein bisschen Zeit mitbringen muss. Lohnt sich in jedem Fall!