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Haggies, Schafe, Fish & Chips

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Scottland – Fast 2 Wochen hatten wir Zeit, um uns von Edinburgh ueber die noerdlichen Highlands, dann an der Westueste wieder zurueck bis nach Glasgow die Schoenheiten und Merkwuerdigkeiten Schottlands zu entdecken. Stilgerecht hatten wir einen Landrover gemietet, der uns zwar mit wenig Komfort, aber dafuer mit gelber Randale-Leuchte verlaesslich ueberall hinbrachte. Haggies, Mash & Neep mussten wir natuerlich gleich am Anfang probieren – und es hat uns ueberraschend gut geschmeckt. Ueberhaupt ist die schottische Kueche nach unserer Erfahrung erstklassig und jedenfalls wesentlich besser als ihre englische Nachbarin. Sogar frittierter Mars-Riegel stellte sich nach anfaenglichem Zoegern als absolute Koestlichkeit heraus.
Am Wegensrand konnte man – neben unzaehligen Schafen – auch den einen oder anderen Cache finden. Das Highlight dieses Urlaubs war jedoch ein kleiner, etwas beschwerlicher Abstieg zu Puffin cove, eine ausgeschwemmte, versteckte Bucht an der Kueste, in der niedliche kleine Papageientaucher brueteten. Da die Dose abgesoffen war, mussten wir auf “Strandgut” loggen.
Rund um Loch Ness suchten wir leider vergeblich nach Nessie, ein Plagiat reicht im Notfall jedoch auch fuer den entsprechenden Earthcache aus.
Staunend fuhren wir von Schloss zu Schloss, von Burgruine zu Klosterruine und – natuerlich – von Schaf zu Schaf. Wir bewunderten die schottischen Staatsinsignien, unterirdische Strassenzuege aus dem Mittelalter und die verschiedensten bescheidenen Anwesen von Mary Queen of Scots. Gegen Ende unserer Rundreise konnten wir sogar noch die Steinkreise und Huegelgraeber der schottische Ururahnen bewundern. Zum Schluss musten wir jedoch feststellen, dass wir das wirkliche Schottland eigentlich nicht erlebt haben: Schliesslich scheinte waehrend unserer gesamten Reise taeglich die Sonne und ausser 2 h Niesel blieb uns das echte Schottland leider verborgen.