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Auf den Spuren der sieben Burgen in der Pfalz

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Karlsruhe – Diesen Wandercache hatten wir schon seit längerem unter Beobachtung. Nach dem Cachathlon (GC131M8), der 12-Tausender Runde (GCQ9K0) und dem Allgäu-Power (GC13WWE) durfte die 7 Burgentour (GCJC83) natürlich nicht fehlen. Überdies befindet sich diese Wanderung auch unter den 100 von GC-Vote als beste Caches Deutschlands bewerteteten Schnitzeljagden.
So verließen wir uns auf die Wettervorhersage, die trotz nasskalter Woche ein schönes Spätsommerwochenende vorhersagte und machten uns Samstag ganz früh auf den Weg nach Schönau. Dort quartierten wir uns im Landhotel in der Ortsmitte (Dahner Felsenland Hotel) ein und zogen los. Da wir nicht den empfohlenen Einstieg wählten, mussten wir zunächst recht rasch einge Höhenmeter überwinden, um zu Stage 1 zu gelangen. Bereits auf dem Weg dahin wurden wir immer wieder von ganzen Gruppen von frischen Pfifferlingen und Steinpilzen abgelenkt. Obwohl es uns schwerfiel, ließen wir die Pilze stehen und machten uns unbeirrt auf die Suche nach dem ersten Hinweis. Dieser wollte sich erst nach ein paar Minuten Suche offenbaren, insgesamt waren die Plaketten jedoch gut erkennbar und genau eingemessen.
Die Vorhersage bewahrheitete sich und wir konnten uns über wunderbares Herbstwetter mit viel Sonne erfreuen. Auf dem Weg zu Stage 2 entschlossen wir uns daher zu einem Abstecher zum vergessenen Felsen. Recht rasch stellen wir jedoch fest, dass solche Ausflüge zu einem Tradi nahe der eigentlichen Route recht energiezehrend sind. Schon etwas außer Atem folgten wir der empfohlenen Route weiter und konnten recht zügig bis Stage 5 gelangen, als sich die Dämmerung ankündigte und wir uns auf den Weg ins Hotel machten. Dort konnten wir uns an pfälzischen Spezialitäten laben und uns für den zweiten Teil der Wanderung ausgiebig stärken.
Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Auto an einen Wanderparkplatz in der Nähe der Rundstrecke und absolvierten die verbleibenden 2 Stationen. Wieder war das Wetter wunderbar und so konnten wir noch einige Tradis in der näheren Umgebung mitnehmen. Schließlich konnten wir auch nicht länger widerstehen und freuten uns am Ende unserer Tour nicht nur über den Schatz selbst sondern auch noch über rund 2 kg verschiedenster leckerer Pilze.
Insgesamt liefen wir in diesen beiden Tagen rund 35 km und hatten uns damit einen abschließenden Besuch im Gimbelhof mit Kaffee und saftigen Quetschekuchen redlich verdient. Alles in allem hat sich jede Minute dieses Wochenendes gelohnt, auch wenn wir als Weicheier älteren Semesters nicht die Übernachtung im Freien mit inkludiertem Nachtcache gewählt hatten. Echt tolle Runde, die man uneingeschränkt weiterempfehlen kann!