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Explosiv – TNT pur!

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Kassel – Der Tipp eines Kasseler Cachers brachte uns zu dieser spannenden Location. Auf dem weitläufigen Gelände einer ehemaligen Sprengstofffabrik (Muna Hirschhhagen) aus dem zweiten Weltkrieg findet man diverse Überbleibsel in denen man mannigfaltige Cacheverstecke in unterschiedlichster Schwierigkeit angehen kann. An unserem ersten Wochenende nahmen wir uns die beiden Rundgänge “hard” (GCQ1PX) und “easy” (GCQ1PY) vor. Glücklicherweise liegen die jeweiligen Stages unmittelbar nebeneinander, so dass man beide Caches praktisch in einem Aufwasch absolvieren kann. Dennoch sind die Verstecke so angebracht, dass ein zufälliges Auffinden nicht möglich ist.
Mal folgt man alten Gleisen durch den Wald, steigt auf verfallenen Gemäuern herum oder rubbelt sich schon einmal den Hintern beim Überqueren einer alten Brücke ab. Gleich danach steigt man durch enge Schächte in unterirdische Bunker, um kurz danach wieder an maroden Betonpfeilern in luftige Höhen zu steigen. Die Tour bietet alles was das Cacherherz höher schlagen läßt und könnte es mit jedem Hindernislauf locker aufnehmen. Langeweile kommt hier bestimmt nicht auf, schon alleine deswegen nicht, weil man nie sicher sein kann, dass der Räumdienst auch alle Überbleibsel beseitigt hat. Am Ende kann man sich nicht nur über zwei “Founds” freuen, sondern wird auch noch mit einem Bonus belohnt.
Für den “Gut gebunkert” (GC1Z1N0) mußten wir aus Zeitgründen ein zweites Mal anreisen. Die Location ist einfach nur genial. Nachdem wir am Eingang einen kleinen Turm zu Babylon errichtet hatten konnten wir rasch und unbemerkt in den riesigen Kohlebunker einsteigen. Mit einem Bilderbuch ging es dann auf die Suche nach den einzelnen Hinweisen. Mal sucht man alte Elektroanlagen, Reste der Seilbahn oder Maschinenfundamente, mal unerklärlich verbogene Metallteile. Dabei muss man in schwindelerregender Höhe ständig auf grosse und kleine Löcher im Boden achten. Nach ca. zwei Stunden hielten wir den wohlverdienten Final endlich in unseren Händen und konnten uns den noch grösseren Herausforderungen des Bonus (GC1Z1PN) stellen.
Mit viel Seil und wenig Mut ging es in den fast 30m hohen Schlund eines der Kohlebunker, auch wenn sich der Cache zunächst hartnäckig vor unseren Augen verbarg. Nach ein bisschen auf und ab und hin und her konnten wir das kleine Döschen dann doch noch greifen und beendeten so zufrieden das explosive Wochenende.