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Silvester in der Ruhmeshalle – TRAU-DICH-Runde in Leipzig (Teil I)

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Leipzig – Für die Jahreswende hatten wir uns diesmal einige Caches der Trau-dich-Serie ausgeguckt. In bewährtem Team mit den Solmsern quartierten wir uns für 4 Tage in der Stadt ein. Unterstützung erhielten wir von dem dort ansässigen little monk, der uns auf einigen Touren begleitete.
Am 29. Dezember erarbeiteten wir im Auerbachs Keller bei Schwarzbierfleisch, Wildschweingulasch und Leipziger Lerche den Schlachtplan für die nächsten Tage. Unser erstes Ziel war die ehemalige Brauerei C. W. Naumann (TRAU DICH 23 – GC1Y1X3). Wir sahen uns in den alten Gebäuden recht genau um und konnten zunächst die oberirdischen Stationen recht zügig meistern. Irgendwann ging es dann abwärts und wir landeten in den ehemaligen Vorratskellern.Leider verließ uns dort das Glück, denn einer der entscheidenden Hinweise war nicht mehr zu entziffern. So mussten wir auf einen Telefonjoker zurückgreifen um die richtige Stelle zu finden. Nach dem Loggen wollten wir dann noch rasch ein Fass (TRAU DICH 23,5 – GC26K9R) aufmachen. Zuerst suchten wir etwas planlos an einigen verdächtigen Stellen herum, bis uns ein Licht aufging. Während ein Teil des Teams noch telefonisch Rat einholte, konnte der andere Teil des Teams den Verschluss mit etwas Geschick öffnen und bereits den Einstieg vorbereiten. Wir zogen die Luft ein und begaben uns auf dem etwas wackeligen Zugang zu der Dose. Der Rückweg war etwas schwieriger und musste mit ein bisschen Ziehen unterstätzt werden.
Nachdem die ersten Herausforderungen der Trau-Dich-Caches bewältigt waren, fuhren wir weiter zum Heizkraftwerk (TRAU DICH 24 - GC21MBX). Schon bevor wir das Gelände betraten, wurden wir bereits von Passanten als Geocacher enttarnt. Wir erhöhten also nochmals unsere Anstrengungen für absolute Unauffälligkeit, auch wenn das aufgrund unserer verräterischen Spuren im hohen Schnee entsprechend schwierig war. Bereits an der Eingangstür zum ersten Gebäude fanden wir ein abgestürztes Plüsch-Häschen, das jedoch im Eis festgefroren war. Wir ließen uns jedoch nicht abschrecken und machten uns auf die Suche. Auch hier lief zunächst alles glatt. An Station 6 fehlte jedoch der Hinweis und der Hint war nicht geeignet, uns auf die richtige Fährte zu bringen. So mussten wir auch diesmal wieder zum Telefon greifen. Schließlich führten uns die weiteren Hinweise immer weiter nach oben. Kurz vor dem Ziel war es allerdings bereits schon dunkel und wir verschoben das Heben des Caches im gefährlichen Terrain auf den nächsten Morgen. Die Erfolge des Tages feierten wir in Zill’s Tunnel bei einheimischen Spezialitäten und Leipziger Gose.
Am letzten Tag des Jahres ging es gleich nach dem Frühstück zum Finalversteck. Gut gesichert war der Ab- und Aufstieg zum Häschen kein Problem mehr und wir zogen gleich weiter, um etwas für unsere Bildung (TRAU DICH 48 – GC2FZT0) zu tun. Auch hier benötigten wir – gleich bei Stage 1 – Hilfe, da sich der Hinweis trotz großräumiger Schneearbeiten nicht offenbarte. Nach einem etwas mühsamen Einstieg in das Gebäude lief die weitere Suche reibungslos und wir konnten dem kleinen Steinbock auf den Fersen bleiben. Vorbei an sozialistischen Überbleibseln ging es dann zum Final und wir durften unsere in den kalten Mauern durchgefrorenen Glieder endlich in einer warmen Burgerbude auftauen.
Den Mut für den letzten Cache des Jahres soffen wir uns in der Vodkaria an, wobei diese verantwortungsvolle Aufgabe von einem einzelnen Teammitglied aufopfernd für alle Übernommen wurde. Gegen halb 11 begaben wir uns auf das Gelände (TRAU DICH 15 – GC1GAB9), um bewaffnet mit Sekt und Glücksschweinchen, das Neue Jahr unteridisch zu begrüßen. Die Ruhmeshalle erschien uns dafür der geeignetste Ort in Leipzig zu sein. So absolvierten wir die einzelnen Stationen recht rasch und erarbeiteten uns den letzten Log des Jahres. Danach trugen wir uns in die Reihe des ruhmreichen Cacher ein und stießen um Mitternacht auf ein erfoglreiches Cacher-Jahr 2011 an.