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Wandern ohne Unterbrechung zu Burgen, Felsen und Höhlen

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Reutlingen – Obwohl die Wetterprognose für das Wochenende nichts Gutes versprach, beschlossen wir die zwei Tage wandernd zu absolvieren. Schon seit längerem hatten wir in unser Bookmarkliste eine Wandercacheserie aus der schwäbischen Alb im Auge. Die Friluftliv-Serie besteht aus insgesamt drei Multicaches mit je 12 bis 18 km Länge. Zwei davon konnten wir durchlaufen.
Der erste Multicache “Friluftsliv – Burgen Felsen Höhlen – 1″ (GCR5R8) fing ganz harmlos an. In leicht hügeligem und wunderschönem Gelände ging es mal hoch, mal runter und viel über das weite Land. Die Koordinaten für die Folgestage fand man immer gut und deutlich mit Lack an Schilder und Bäume geschrieben. Vorbei ging es an diversen Burgruinen und keine noch so kleine Spalte oder Höhle (GCR5T0) wurde ausgelassen. Gut, dass die Maus so klein ist! Dann aber an der vorletzten Stage kam der Hammer.
Der Cache war in der Unterwelt (GC15881) versteckt, 10m unter der Erde, nur durch ein Loch im Boden zu erreichen. Ohne Ausrüstung nicht zu heben!
Erst am Freitag hatte wir die wichtigsten Kletterutensilien gekauft und jetzt bot sich die erste Gelegenheit. Doppelt gesichtert wurde Maus in den Schlund hinunter gelassen. Unten gestaltete sich die Suche zunächst schwieriger als erwartet. Nach ca. 20 Min. dann erklang der Siegesruf aus der Tiefe. Oben hatte es inzwischen ordentlich geregnet.
Nach Abschluss des ersten Mulitcaches ging es an den Zweiten. Wieder ließ sich der Cache schön entspannt an. Mal ging es hinauf auf einen alten Turm, mal durch dunkelsten Nadelwald. Diesmal waren die Koordinaten für die Folgestages mit Prägezahlen auf Aluplättchen gestanzt, die wiederum irgendwo angeschraubt waren. Im letzten Drittel wurde es dann heftiger. Zunächst kam man an eine Felsklippe (GCR5RJ) mit einem wunderschönen Ausblick, der Cache hier aber mußte mit einiger waghalsigen Kletterkunst gehoben werden. Wieder kam die eindrucksvollste Stage kurz vor Ende. Nach einiger Suche kamen wir an eine grosse Höhle. Der Cache hier war tief in der Höhle (GCR5T1) versteckt. Gut, dass wir unsere Kopflampen dabei hatten!
Als wir wieder am Auto ankamen hatten wir zum zweiten Mal 15km auf dem Tacho, rauchende Socken und reiche Beute gemacht. Schon heute freuen wir uns auf die Fortsetzung.