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Friluftsliv Teil 3 – Noch mehr wandern….

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Bieberach – Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten beiden Multis mußte nun auch der dritte im Bunde ran. Noch zu Hause haben wir bemerkt, daß wir die Einstiegskoordinaten verlegt hatten und daher nochmals zum Final des Teil 2 mußten. Also machten wir uns auf den Weg und kraxelten in das obere Stockwerk. Ausgestattet mit den Startkoordinaten ging es dann endlich zum Teil 3 (GCR5RE). Unsere Wanderung begann um 11:00 Uhr und zunächst lief alles planmässig. Lustigerweise konnten wir schon bald einen zusätzlichen kleinen Cache von einer hessischen Mitcacherin heben. So auf der Strecke bot der sich doch richtig an…
Über Stock und Stein ging es wie gewohnt mal hoch mal runter. Einmal war die Stage in der Nähe alter Burgruinen, mal war die Stage in Felshöhlen. Als wir eine “Mini-Höhle” suchten, verbissen wir uns an einer echten (bekrabbelbaren) Mini-Höhle. Erst nach einiger Zeit merkten wir, daß die Mini-Höhle nur ein Loch im Felsen war. Naja, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Die Wanderung ist wieder wunderschön und viele wirklich spektakuläre Täler werden durchschritten. Bei schönstem Wetter zeigte sich die Natur auch von ihrer freundlichsten Seite. Hasen, Frösche und erste Pilze säumten unseren Weg. So reibungsfrei und unbelastet hätte es weitergehen können. Dann aber kam eine Stage an der wir uns wieder “festbissen”. Zweifach und hoch oben sollten wir suchen. Nach über einer Stunde erfolgloser Suche beschlossen wir nochmals zur Vorstage zu gehen und unsere Koordinaten zu überprüfen. Leider oder Gott sei Dank waren diese richtig. Also wieder an den Ort des Versagens und weiter. Dann, dem Abbruch von der Schippe springend, konnten wir die Koordinaten doch noch finden. Wie blind kann man sein, diese nicht gleich gesehen zu haben?! Jetzt also mit über einer Stunde Verzögerung und knapp 3km extra konnte es weitergehen.
Bis zum Final ging wieder alles glatt. Dort aber standen wir wieder auf dem Schlauch. Mit Adleraugen haben wir die Gegend abgesucht und uns trotz des Hints in schwerst gefährliches Gelände gewagt. Nichts! Wir hatten schon voller Frust den erfolglosen Heimweg eingeläutet als der Maus noch die rettende Idee kam. Siehe da, wie angekündigt hing der Cache völlig offensichtlich herum und wartete auf das Heben.
Dann doch noch erfolgreich ging es zurück zum Auto. Dort angekommen hatten wir über 20km auf dem Tacho, die Füsse rauchten entsprechend. Alles in Allem war auch diese Runde sehr empfehlenswert.